LABOR.
Laboruntersuchungen ergänzen Anamnese, körperliche Untersuchung und apparative Diagnostik. Sie können dabei helfen, Beschwerden und Erkrankungen abzuklären, mögliche Ursachen auszuschließen und Krankheitsverläufe zu beurteilen.
Ein weiterer wichtiger Einsatzbereich ist die Kontrolle von Behandlungen. Laborwerte können zeigen, ob eine Therapie ausreichend wirkt oder angepasst werden sollte. Dies betrifft zum Beispiel die Behandlung erhöhter Cholesterinwerte, Schilddrüsenerkrankungen, eine Gerinnungshemmung, die Substitution von Vitaminen oder die Behandlung eines Eisenmangels. Gleichzeitig lassen sich mögliche Nebenwirkungen oder Risiken einer Therapie, etwa Veränderungen der Nieren- oder Leberfunktion, frühzeitig erkennen.
Auch der Impfschutz kann in bestimmten Situationen durch eine Laboruntersuchung überprüft werden.
Darüber hinaus spielt die Labordiagnostik eine wichtige Rolle in der Vorsorge und Risikoeinschätzung. Bestimmte Erkrankungen oder gesundheitliche Risiken können erkannt werden, bevor Beschwerden auftreten. Dadurch besteht die Möglichkeit, frühzeitig gegenzusteuern und gegebenenfalls eine Behandlung einzuleiten.
Typische Beispiele sind die Bestimmung von Blutzuckerwerten und Blutfetten. Solche Untersuchungen sind daher auch Bestandteil der gesetzlichen Gesundheitsuntersuchung.